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Silvaner? – ja gerne!

Silvaner, Sylvaner, Blauer Silvaner oder Grüner Silvaner, das sind nur einige der verschieden Synonyme für diese Rebsorte. In Deutschland gibt es den Silvaner schon etwas länger. Erstmals erwähnt wurde er 1665 von Alberich Degen, Abt der Zisterzienserabtei in Erbach im fränkischen Steigerwald.

In der Pfalz, vor allem aber in Rheinhessen wird am meisten Silvaner angebaut. Als wirkliche Silvanerhochburg allerdings gilt Franken. Dort ist es die klassische Sorte für den Bocksbeutel. Silvaner-Weine sind oft neutral-fruchtig, ledrig-erdig, mild mit moderater Säure. Es herrschen kräuterige Noten vor, bei der Frucht dominiert die Birne – in dezenter Form, darüber hinaus stößt man auf Aromen von Gras, Blüten und Honig. Wie immer hängt dies natürlich von der jeweiligen Qualität ab.

Die moderate Säure zeichnet nicht zuletzt den Silvaner als Super-Spargel-Wein aus. Bei leichten Gemüsegerichten kann man mit dieser Rebsorte als Essensbegleiter nichts verkehrt machen. Im Zweifelsfall, gerade auf höherem Niveau, läßt er sich auch gut solo genießen.

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