• Blog über Wein und Genuss

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Hausmesse XXS

Weinprobe in den eigenen Vier-Wänden im Wohnzimmer mit mehreren Leuten, das bedeutet für mich u.a. Stühle in den Keller, Lampe abschrauben, Möbel rücken. DSCF5492 Da stellt sich mir die Frage „Warum tue ich mir das in der Form an?“ Beim Aufrämen weiß ich mal wieder warum: „Der Morgen hat einfach nur Spaß gemacht!“ Nette, unkomplizierte Gäste, spaßige Gespräche und Kommentare zum Wein, nette Kontakte untereinander – obwohl sich die meisten nicht kannten, einfach nette Atmosphäre. Dickes Lob und Danke an meine Gäste. (mehr …)

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Synästhie – alles klar?!

Das Beitrags-Bild (aus: „Das sensorische Weinbild“) steht laut M. Darting für: Riesling spontan vergoren, mit deutlicher Säure „mineralischer Typ“, trocken

Wie schon im vorherigen Artikel, beziehe ich mich bei meinen Ausführunge im wesentlichen auf das oben genannte Buch.

Wein wird im Ganzen wahrgenommen – das Blid als solches ebenso!  Was sich dynamisch in Mund und Nase beim Verkosten sensorisch abspielt, lässt sich mit Worten – im Ganzen – schwer beschreiben. Dies darzustellen, ist mit den Farb- und Formverläufen im Weinbild besser möglich. Der Wiedererkennungswert ist entsprechend hoch. Im besten Falle gefällt mir nicht nur das  sensorisch zutreffende Weinbild z.B. auf dem Flaschenetikett, sondern ebendieses sorgt dafür, dass ich mich für einen Wein entscheide, der genau meinen Geschmack entspricht. Das Weinbild darf von daher keine subjektive Interpretation eines Weines sein! Die Darstellung muss ganzheitlich und dokumentativ sein, damit auch der Laie zum einen seinen „Lieblingswein“ finden kann, und zum anderen die Art und den Charakter eines Weines erfasst. (mehr …)

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Riesling - fruchtbetont, mit leichter Restsüße

Synästhet? – Kenne ich nicht!

Synästheten kannte ich nicht; keine Ahnung was das ist bzw. wer so etwas ist. Doch vor einiger Zeit stieß ich auf das Buch „Das sensorische Weinbild“ von Martin Darting. Jetzt wusste ich mehr und war begeistert. Darüber hinaus habe ich 2015 auf der Pro Wein (jährliche Fachmesse in Düsseldorf) vom Autor selbst einen Vortrag zu seinem Buch erlebt; leider viel zu kurz. Hier geht es darum ein Bild zu malen, das den Geschmack und Duft eines Weines wiedergibt. Martin Darting ist so ein Synästhet. Vereinfacht gesagt: Gefällt mir das Bild, schmeckt mir vermutlich auch der Wein. Das Wein-Leben kann so einfach sein.  Schön wäre es. Das Thema ist aber faszinierend komplex. (mehr …)

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Käse und Wein – einfach? Nee!

„Käse und Wein“ hört sich nicht so spektakulär an, vielleicht sogar etwas langweilig. Muss aber nicht. Kommt auf den Käse an, kommt sicher auf den Wein an und hängt auch an den Leuten, mit denen man sich durchprobiert. Ich hatte das Vergnügen mit Sybille Sonderfeld-Fresko und ihrem Mann Wolfgang gefühlt unendliche Kombinationen von Käse und Wein probiert zu haben. Sybille gehört zu „Die am Deich“, sie betreibt mit ihrem Bruder Theo einen Bioland-Hof in Kleve. Der Käse, hergestellt aus eigener Milch, und die verschiedene Salami aus eigener Herstellung waren wie immer ein Genuß. (mehr …)

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Hausmesse XXS

Geplant war, in lockerer Atmosphäre am Sonntagmorgen für zwei Stunden verschiedene Weine zu probieren. Hat in etwa funktioniert – in etwa. Die Teilnehmer kamen alle pünktlich, was ich nicht erwartet hatte, und was auch nicht zwingend notwendig gewesen wäre. Von Anfang an, auch ohne Wein,  herrschte eine nette Stimmung. Man kannte sich nur zum Teil!

Also alle waren da, und nun der Meinung die Weine gemeinsam probieren zu wollen. DSCF2468Aus meinem Vorhaben eine individuelle Probe mit Selbstbedienung, verbunden mit Quatschen – über Wein oder auch nicht – wandelte sich unvorhergesehen in eine geführte Probe. Ich bekam die volle Aufmerksamkeit von interessierten Zuhörern, und durfte spontan die Weine nacheinander vorstellen. Um die Runde nicht mit Informationen zu langweilen, die längst bekannt waren, stellte ich die Frage zum vorhandenen Wein-Wissen. Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: Bei allem Wein-Wissen sah er sich als Genießer! Die Zustimmung der anderen zeigte mir, dass ich es weniger mit Experten als mit Genießern zu tun hatte. (mehr …)

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Australien – da war ja noch….

Australien, da fallen mir auf jeden Fall noch ein: Penfolds, Wine-Center Adelaide, Cellar Door und noch etwas Allgemeines.

Also Allgemein: Seit 1990 ist eine deutliche Zunahme der Rebflächen zu verzeichnen. Zur Zeit verfügt Australien über ca.175.000 Hektar Rebfläche. Im Vergleich dazu kommt Deutschland auf ca. 102.355 Hektar. Die Weine gelten als hochwertig und genießen international höchste Anerkennung. Der Export spielt eine große Rolle. Der größte Teil geht nach England bzw. in die USA. Die roten Rebsorten bilden den Schwerpunkt der Produktion. Mit dem ungewöhnlichen Verschnitt von Cabernet Sauvignon und Shiraz haben die Australier sich ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen. (mehr …)

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Australien privat

Eine private Einladung in einem fremden Land kann manchmal mehr wert sein, als sich eine Sehenswürdigkeit anzusehen, die zur Not auch im Reiseführer bebildert ist. Wir waren eingeladen bei Giorge (Giorgina) und ihrem Mann Macca (Matthew). Die beiden sind Freude von Felix (unser Sohn) und Anastasia (seine Freundin). Giorge ist Australierin mit italienischen Wurzeln. Macca, gebürtig aus Wales, lebt seit 15 Jahren in Adelaide. Dies verdeutlicht beispielhaft den Kulturmix der in Australien lebenden Menschen. Wie so ein Abend im privaten Rahmen wohl wird? Der Start war sehr unkompliziert – wir kannten uns nicht. Es bestand von Anfang an eine nette Atmosphäre. Das vorgezogene Urteil kann nur lauten: Genialer Abend! (mehr …)

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McLaren Vale – Australien

Im McLaren Vale herrscht ein eher mediteranes Klima. McLaren Vale wird als eine aufstrebende, boomende Weingegend bezeichnet. Es gibt viele schöne z.T. auch kleine Weingüter, die modern renoviert bzw. gebaut und eingerichtet wurden. Geologisch gesehen zählt McLaren Vale zu den vielfältigsten Weinanbaugebieten der Welt. Die hügelige Struktur sorgt immer wieder mikroklimatisch gesehen für ganz unterschiedliche Bedingungen. Der biologische Anbau genießt einen hohen Stellenwert.

Mein erster Eindruck: Nette Gegend, relativ viel grün, schön hier! Das Info-Center mit sehr freudlichen, informativen Service und einem gut gemachten Café war genau richtg für den Start. Nach kurzer Planung standen letzlich drei Weingüter fest. DSCF1640Bei mehr Zeit wären es wohl eher 30 geworden. (mehr …)

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Barossa Valley…….. interessante Weingüter

 

Der erste Eindruck vom Barossa Valley an sich war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. DSCF9560Der Eindruck vom ersten besuchten Weingut – Peter Lehmann – dagegen war Begeisterung. Die Weine waren toll, favorisiert der Ebenezer Road Shiraz. Aus der Gegend um Ebenezer kommen einige herausragende Shirazs. Das Gebäude war schön. Der Service war natürlich, freundlich und sehr nett. Der dazugehörige Park war einfach herrlich. Die Preise erschienen mir auf den ersten Blick „nicht ohne“, ab 30 Dollar aufwärts für einen Shiraz (ein Euro entspricht etwa 1,45 Austr. Dollar). Im Nachhinein relatvierten sich die Preise erheblich. Der Qualität entsprechend waren die Preise eher moderat. Peter Lehmann hat maßgeblich dazu beigetragen, den Shiraz zu etwas Besonderem im Barossa Valley zu machen. (mehr …)

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Barossa Valley – Australien

Da bin ich nun in Australien, in Adelaide. Adelaide gilt als die Weinstadt Australiens. Umgeben von so namhaften Weingegenden wie Barossa Valley, McLaren Vale, Adelaide Hills, Eden Valley oder auch Clare Valley liegt dieser Ort in South Australia. Trotz 1,2 Millonen Einwohnern und einer irre großen Stadtfläche, es gibt fast nur Einfamilienhäuser, würde ich Adelaide eher als Ort denn als Weltstadt bezeichnen. Also, wenn man schon mal da ist, muß man natürlich die nahegelegenen Weingegenden „mitnehmen“.

Gesagt, getan und ab ins Barossa Valley. Barossa ist sowohl das größte Qualitätsanbaugebiet Australiens als auch das bekannteste. Tja mit welchen Erwartungen fährt man in solch eine Gegend, knapp 16.000 km von zu Hause? (mehr …)

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