• Blog über Wein und Genuss

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Weinland Sachsen

Eigentlich sollte es nur ein Kurzurlaub mit Freunden in Radebeul sein. Wie der Zufall so will, liegt Radebeul an der sächsischen Weinstrasse. Und dann war da noch die Ferienwohnung, die zu Fuß nur ein paar Minuten von Schloss Wackerbarth entfernt lag. So drängte sich der Wein förmlich auf – da kann man eben nichts machen. In der Kürze der Zeit beschränkte sich somit mein Eindruck auf Radebeul. Vorab einige Infos zum Weinland Sachsen. (mehr …)

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Hausmesse XXS

Weinprobe in den eigenen Vier-Wänden im Wohnzimmer mit mehreren Leuten, das bedeutet für mich u.a. Stühle in den Keller, Lampe abschrauben, Möbel rücken. DSCF5492 Da stellt sich mir die Frage „Warum tue ich mir das in der Form an?“ Beim Aufrämen weiß ich mal wieder warum: „Der Morgen hat einfach nur Spaß gemacht!“ Nette, unkomplizierte Gäste, spaßige Gespräche und Kommentare zum Wein, nette Kontakte untereinander – obwohl sich die meisten nicht kannten, einfach nette Atmosphäre. Dickes Lob und Danke an meine Gäste. (mehr …)

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Synästhie – alles klar?!

Das Beitrags-Bild (aus: „Das sensorische Weinbild“) steht laut M. Darting für: Riesling spontan vergoren, mit deutlicher Säure „mineralischer Typ“, trocken

Wie schon im vorherigen Artikel, beziehe ich mich bei meinen Ausführunge im wesentlichen auf das oben genannte Buch.

Wein wird im Ganzen wahrgenommen – das Blid als solches ebenso!  Was sich dynamisch in Mund und Nase beim Verkosten sensorisch abspielt, lässt sich mit Worten – im Ganzen – schwer beschreiben. Dies darzustellen, ist mit den Farb- und Formverläufen im Weinbild besser möglich. Der Wiedererkennungswert ist entsprechend hoch. Im besten Falle gefällt mir nicht nur das  sensorisch zutreffende Weinbild z.B. auf dem Flaschenetikett, sondern ebendieses sorgt dafür, dass ich mich für einen Wein entscheide, der genau meinen Geschmack entspricht. Das Weinbild darf von daher keine subjektive Interpretation eines Weines sein! Die Darstellung muss ganzheitlich und dokumentativ sein, damit auch der Laie zum einen seinen „Lieblingswein“ finden kann, und zum anderen die Art und den Charakter eines Weines erfasst. (mehr …)

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Riesling - fruchtbetont, mit leichter Restsüße

Synästhet? – Kenne ich nicht!

Synästheten kannte ich nicht; keine Ahnung was das ist bzw. wer so etwas ist. Doch vor einiger Zeit stieß ich auf das Buch „Das sensorische Weinbild“ von Martin Darting. Jetzt wusste ich mehr und war begeistert. Darüber hinaus habe ich 2015 auf der Pro Wein (jährliche Fachmesse in Düsseldorf) vom Autor selbst einen Vortrag zu seinem Buch erlebt; leider viel zu kurz. Hier geht es darum ein Bild zu malen, das den Geschmack und Duft eines Weines wiedergibt. Martin Darting ist so ein Synästhet. Vereinfacht gesagt: Gefällt mir das Bild, schmeckt mir vermutlich auch der Wein. Das Wein-Leben kann so einfach sein.  Schön wäre es. Das Thema ist aber faszinierend komplex. (mehr …)

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Käse und Wein – einfach? Nee!

„Käse und Wein“ hört sich nicht so spektakulär an, vielleicht sogar etwas langweilig. Muss aber nicht. Kommt auf den Käse an, kommt sicher auf den Wein an und hängt auch an den Leuten, mit denen man sich durchprobiert. Ich hatte das Vergnügen mit Sybille Sonderfeld-Fresko und ihrem Mann Wolfgang gefühlt unendliche Kombinationen von Käse und Wein probiert zu haben. Sybille gehört zu „Die am Deich“, sie betreibt mit ihrem Bruder Theo einen Bioland-Hof in Kleve. Der Käse, hergestellt aus eigener Milch, und die verschiedene Salami aus eigener Herstellung waren wie immer ein Genuß. (mehr …)

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Hausmesse XXS

Geplant war, in lockerer Atmosphäre am Sonntagmorgen für zwei Stunden verschiedene Weine zu probieren. Hat in etwa funktioniert – in etwa. Die Teilnehmer kamen alle pünktlich, was ich nicht erwartet hatte, und was auch nicht zwingend notwendig gewesen wäre. Von Anfang an, auch ohne Wein,  herrschte eine nette Stimmung. Man kannte sich nur zum Teil!

Also alle waren da, und nun der Meinung die Weine gemeinsam probieren zu wollen. DSCF2468Aus meinem Vorhaben eine individuelle Probe mit Selbstbedienung, verbunden mit Quatschen – über Wein oder auch nicht – wandelte sich unvorhergesehen in eine geführte Probe. Ich bekam die volle Aufmerksamkeit von interessierten Zuhörern, und durfte spontan die Weine nacheinander vorstellen. Um die Runde nicht mit Informationen zu langweilen, die längst bekannt waren, stellte ich die Frage zum vorhandenen Wein-Wissen. Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: Bei allem Wein-Wissen sah er sich als Genießer! Die Zustimmung der anderen zeigte mir, dass ich es weniger mit Experten als mit Genießern zu tun hatte. (mehr …)

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